Das Thema Umweltschutz geht uns alle etwas an! Als „öffentliches Gut“ ist die natürliche Umwelt für jedermann frei zugänglich. Infolge eines Ungleichgewichts der Nutzung und aufgrund der zunehmenden Wasser- und Luftverschmutzung wird die Gesundheit und der Lebensraum von uns allen gefährdet. Auch Bürgerinnen und Bürger stehen in der Verantwortung, einer negativen Entwicklung entgegenzuwirken.

Seit den 1970er Jahren steht das Thema Umweltschutz, allem voran aufgrund engagierter Bürgerinnen und Bürger, bereits im Zentrum des öffentlichen Interesses. Heutzutage ist sich ein Großteil der Bevölkerung der Gefährdung unserer natürlichen Lebensbedingungen bewusst und äußert eine grundsätzliche Bereitschaft zu Änderung umweltgefährdenden Verhaltens. In der Praxis kristallisiert sich jedoch eine große Diskrepanz zwischen theoretischen Vorhaben und konkreten Handlungsansätzen heraus.

Institutionen wie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) setzen sich für den Schutz unserer Natur und Umwelt ein und bieten engagierten Bürgerinnen und Bürgern viele Mitwirkungsmöglichkeiten und ein machtvolles Sprachrohr in Angelegenheiten des Umweltschutzes. Der BUND engagiert sich für ökologische Landwirtschaft, gesunde Lebensmittel, Klimaschutz, den Ausbau regenerativer Energien, den Schutz bedrohter Arten, Wälder, Wässern und vieles mehr. Mit nahezu 500.000 Mitgliedern bildet der BUND die größte Umweltschutzorganisation in Deutschland.