Die nachfolgende Projektdarstellung beruht ausschließlich auf einer Selbstbeschreibung des Projekts und wird von diesem verantwortet. Für eventuelle Rückfragen und Hinweise stehen die ausgewiesenen Kontaktpartner zur Verfügung.
Baugemeinschaften - gemeinsam bauen in der Stadt
bauforum dresden e.V. zur Förderung gemeinschaftsorientierter Bauvorhaben in der Stadt
Deutschland, Sachsen:
Dresden (487.000 Einwohner)
- Handlungsfeld(er)
- Projektbeschreibung
- Beitrag zur lokalen Nachhaltigkeit
- Zeit- und Arbeitsplan
- Stand der Arbeiten
- Zielgruppe
- Genderaspekt
- Finanzierung
- Projektträger / Projektbeteiligte
- Laufzeit
- Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation
- Ansprechpartner
- Stand der Information
- Energie & Klimaschutz
- Demographischen Wandel gestalten
- Flächeninanspruchnahme vermindern
- Sonstige
Erläuterungen:
Sonstige:Bildung im Sinne von Information, Kultur im Sinne von Baukultur

Baugemeinschaft Altlöbtau
(Copyright:
Holger Pitz Korbjuhn)

Hofseite der Baugemeinschaft Bischofsweg
(Copyright:
Knerer & Lang)

Hoffassaden der Wohnprojekte Sebnitzer Straße 26 und 28
(Copyright:
Marion Kempe)

Kinderzimmer im Wohnprojekt Sebnitzer Straße 26
(Copyright:
TÜV-Schule Dresden)

Neue Technik im alten Umfeld: Regenwassertanks zur Wasserwiederverwendung im Keller des Wohnprojektes Sebnitzer Straße 28
(Copyright:
TÜV-Schule Dresden)

Gartenfest im Wohnprojekt Sebnitzer Straße 26
(Copyright:
Archiv Seb 6&20)

Wohnküche mit Dachterrasse im Wohnprojekt Sebnitzer Straße 26
(Copyright:
TÜV-Schule Dresden)
Ziel ist es, durch Bauherrengemeinschafts-Wohnprojekte die Innenentwicklung der Stadt Dresden zu fördern. Mit dem Projekt sollen in erster Linie private Haushalte angesprochen werden, die preiswertes und innerstädtisches Wohneigentum bilden möchten.
Bauherrengemeinschafts-Wohnprojekte
Politik, Kommunen sowie Fachleute beschwören immer wieder die Innenentwicklung unserer Städte als Weg zu einer effizienten, lebenswerten Siedlungsstruktur. Leider gibt es eine unglückliche Verkettung von Handlungs- und Entscheidungsmustern der beteiligten Akteure, die trotz jeweils wirtschaftlich richtiger Entscheidungen im Gesamtresultat eine uneffiziente, disperse Siedlungsstruktur erzeugt. Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass viele Familien, die im Umland der Stadt wohnen, dies ursprünglich nicht beabsichtigt hatten (siehe Wanderungsstudien z.B. empirica 2000 Stadtentwicklung und Demographie in Hamburg). Viele Haushalte geraten unfreiwillig ins Umland. Warum? Der Wunsch, selbst genutztes Wohneigentum in der Stadt zu bilden, scheitert zumeist an mangelnden finanziellen Ressourcen. Das Bauland im Umland ist preiswerter als in der Stadt. Vorgelagert aber sind eine Reihe von Rahmenbedingungen, die die Innenentwicklung der Stadt behindern:
- Die Kommunen bewerben kaum ihre nach Wohneigentum suchenden Haushalte. Sie überlassen die Vermarktung eigener Liegenschaften Projektentwicklern. Sie verkaufen Grundstücke lieber an Bauträger als an Baugemeinschaften.
- Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik haben über Jahrzehnte vielfach versäumt, neben dem "kostengünstigen" Einfamilienhaus auch auf andere Wohnformen hinzuweisen und diese gezielt zu fördern. Selbstinitiierte Wohnprojekte, genossenschaftliche Wohnformen (Neugründungen), das Drei- und Mehrfamilienhaus mit eigenheimähnlichen Wohnqualitäten, Mehrgenerationenhäuser, Servicewohnen wurden bisher "stiefmütterlich" behandelt. Hier ist ein Umdenken erforderlich, denn die Nachfrager des kommenden Jahrzehnts unterscheiden sich von denen der 80er und 90er Jahre. Individuellere, maßgeschneiderte Lösungen sind notwendig. Diese lassen sich nicht als Vorratsbau entwickeln.
- Umlandkommunen locken mit Baulandausweisungen und Bauträger mit günstigen "Serienprodukten" Nachfrager aus der Stadt an.
- Kommunen reichen Infrastrukturkosten nicht an die Verursacher durch. Versorger dürfen i.d.R. keine Gebühren siedlungsdichtebezogen staffeln. Dichte Stadtgebiete subventionieren dünn besiedelte Gebiete.
- Nutzer beziehen nicht vollständig alle Nebenkosten eines Wohnens vor der Stadt in ihre Kalkulation ein.
- Bauwillige suchen als Vereinzelte auf dem Markt. Es gibt keine Unterstützung zur Bildung von Baugemeinschaften, innerhalb derer dann Bauwillige finanziell in der Lage wären innenstadtnahe Projekte zu realisieren. Öffentliche Mittel werden im Wohnungssektor vorrangig für investive und nicht für organisationelle (konsumtive) Projekte vergeben.
Der Verein bauforum dresden e.V.,
der sich im Oktober 2005 gründete, hat sich das Ziel gesetzt, durch die Initiierung und Förderung von Bauherrengemeinschafts-Wohnprojekten die Innentwicklung der Stadt Dresden zu unterstützen und die Lücke zwischen den Angebotspolen "Einfamilienhaus im Umland" und "Eigentumswohnung" durch gemeinschaftsorientierte, generationenübergreifende Baugemeinschaftsprojekte für Selbstnutzer zu schließen.
Zielgruppe sind in erster Linie Haushalte, die individuelles Wohneigentum bilden möchten. Ziel ist es, diesen Haushalten, die als Einzelakteure am Markt kaum eine Chance haben in der Stadt zu bauen, Vorteile und Wege zum Eigentum nach WEG aufzuzeigen, sowie konkrete Betreuungsleistungen bei der Gründung von Bauherrengemeinschaften anzubieten (Initiativ-Baugemeinschaften). Damit verbindet der Verein die folgenden übergeordneten Ziele:
- Wohnen in der Stadt - Reduzierung der Flächenneuinanspruchnahme im Stadt-Umland, kompakte Wohnformen, Auslastung vorhandener technischer und sozialer Infrastruktur statt weitere Ausdünnung (1% geringere Siedlungsdichte = 1% höhere Infrastrukturkosten)
- Aktivierung von Baulücken, innerstädtischen Brachen, "liegengebliebenen" Altbauten für Baugemeinschaftsprojekte (es handelt sich dabei meist um Objekte, die für spekulativen Wohnungsbau/Vorratsbau nicht ausreichend attraktiv sind)
- Kompakte energieeffiziente Wohngebäude - kleine individuelle Mehrfamilienhäuser - Stadthäuser, innerstädtische Reihenhausprojekte, Umnutzungen, Sanierungen
- Stärkung sozialer Kompetenz und des Gemeinsinns - Bauen in der Gruppe, leben in und mit der Stadt
- Wohnprojekte mit individuell geschneiderten Wohnungen und bedarfsgerechtem Freiraum für Familien, ältere Menschen und junge Alleinerziehende als Gemeinschaftswohnanlage
- Kosteneffizientes, qualitätsvolles individuelles Bauen - Nutzung zahlreicher Kostenvorteile durch Bauen nach WEG und ohne Bauträger-Zwischenerwerb (ca. 20% günstiger)
Im Verein bauforum dresden, gegründet im Oktober 2005, arbeiten Personen verschiedener Berufe (Planer, Kaufleute, Energieberater, Rechtsanwälte) sowie öffentliche Institutionen zusammen: Die Landeshauptstadt Dresden, die Lokale Agenda 21 für Dresden, die Sächsische Aufbaubank, das Leibniz Institut für Ökologische Raumentwicklung, die Architektenkammer Sachsen, die Ostsächsische Sparkasse Dresden, Haus und Grund Dresden, der TÜV Sachsen, die Sächsische Landesstiftung für Natur und Umwelt sowie der Naturschutzbund.
Die Kooperation mit den Partnern erfolgt durch Information und Einbeziehung in unsere laufenden Tätigkeiten, Planung und Durchführung gemeinsamer Aktivitäten. Ein aktives Einbringen ist außerdem durch die Teilnahme an den Vorstandssitzungen und an den Mitgliederversammlungen des Vereins möglich. Die Zusammenarbeit mit den bereits assoziierten Partnern soll fortgeführt und teilweise intensiviert werden. Weitere Kooperationspartner wollen wir hinzugewinnen.
Auf dem Weg zur Verwirklichung der Zwecke widmet sich der Verein folgenden Aufgaben:
- Die Bereitstellung und Vermittlung von Informationen, Erfahrungen und Wissen zum gemeinschaftsorientierten sowie zum umwelt- und gesundheitsverträglichen Bauen.
- Die Initiierung und Beratung von Bauherrengemeinschaften und Projekt-/Objektanbietern.
- Die Einrichtung und Unterhaltung einer Anlaufstelle (Informationsveranstaltungen, Ausstellungen, Seminare).
- Der Aufbau einer Datenbank für Bauherrengemeinschaftsinteressenten und Projekt-/Objektanbietern
- Beratung zum kostengünstigen, umwelt- und gesundheitsverträglichen Bauen, insbesondere mit dem Ziel der CO2-Minderung im Wohnungssektor.
- Die Herstellung von Informationsmaterial, Pressemitteilungen und Inseraten zum Thema.
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Beitrag zur lokalen Nachhaltigkeit
Bezug zur Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie sowie zu FONA
Nachhaltiges Bauen heißt Reduktion des Verbrauchs natürlicher Ressourcen wie Grund- und Boden, Erdöl, Gas, Wasser etc. Das nachhaltige Bauen in der Stadt beginnt damit, dass innerstädtische Flächen nutzbar gemacht werden und nicht neue Flächen im Umland verbraucht werden. Dessen Zersiedelung hat eine erhöhte Verkehrsbelastung in und außerhalb der Städte zur Folge. Neben den ökologischen Problemen wie z.B. Landschaftsverbrauch und Verkehrsbelastung, entstehen auch Probleme in gesellschaftlicher und finanzieller Hinsicht, so z.B. der Verlust von Steuereinnahmen für die Kernstadt, wenn im Umland gesiedelt wird bei weiterhin reger Nutzung der sozialen und kulturellen Angebote der Stadt. Wenn junge Familien an den Rand ziehen, so ist dies auch immer ein Verlust an Vielfalt städtischer Bevölkerungsstruktur. Die hohen Aufwendungen der Kommunen für die technische Infrastruktur in Gebieten geringer Dichte sind bekannt. In Städten mit stagnierender oder gar sinkender Haushaltszahl wirkt sich die Ausdehnung der infrastrukturellen Netze unmittelbar in Kostensteigerungen und geringer Energiedichte aus. Das ist von vielen Versorgern und der Bundesregierung als Problem erkannt worden. Dies sind die wesentlichen stadtstrukturellen Zusammenhänge.
Gibt es aber für die Bürger die Möglichkeit, selbst Eigentum in der Stadt, in der sie leben und arbeiten, zu erwerben, so ist das Ergebnis eine nachhaltige Stadtentwicklung sowie eine Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements und der Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt. Daneben sichert dies Wohnraum, indem es eine stabile, mit einem hohen Eigeninteresse verbundene Wohnsituation schafft.
Darüber hinaus wissen wir, das der Baustoffbedarf kompakter Mehrfamilienhäuser gegenüber Einfamilienhäuser geringer ist und Infrastrukturleistungen (bis zu 40% mineralischer Rohstoffbedarf im Vergleich zur Wohnfläche) eingespart werden. Wohnanlagen nach WEG ermöglichen hohe Energieeffizienz. Selbstnutzende Bauherren bauen i.d.R. gesundheits- und umweltbewusster als Bauträger und leisten einen Beitrag zur Baukultur. Soziale Werte (Solidarität, Gemeinschaft, Toleranz, gemeinsames Planen und Handeln) und ökonomische Vorteile lassen sich mit Bauherrengemeinschaften in Verbindung bringen.
Beitrag zur lokalen Nachhaltigkeit
Das bauforum dresden ist nicht die einzige Initiative in Deutschland zur Unterstützung von Bauherrengemeinschaften und zur Förderung umweltbewussten Bauens. Das bauforum dresden e.V. wendet in diesem Sinne vorhandenes Wissen an, aber gerade darin liegt der besondere Wert. Es wird viel über Nachhaltigkeit gesprochen, aber wer macht sie? Leider fehlt vielen Kommunen das Geld und die personelle Kraft, solch eine Initiative zu unterstützen - so auch der Stadt Dresden.
Wir sehen aber gerade darin einen Beitrag zur lokalen Nachhaltigkeit, dass wir nicht auf eine Initiative von oben warten, sondern als engagierte Bürger und Baufachleute selbstinitiiert, unabhängig, aber in Kooperation mit der Stadtverwaltung, aktiv werden. Diese Initiativkraft kann nur dann dauerhaft aufrechterhalten werden, wenn ein finanzieller Schub hinzukommt. Bauherrengemeinschaften als Idee müssen bekannt, müssen Thema in der Stadt sein, um den notwendigen Zulauf an Interessenten und damit einen Pool potenzieller Bauherren aufzubauen. Baugemeinschaftsbildung und die Anfangsphase der Projektfindung müssen auch damit zurechtkommen, dass ein Mitglied einer Gruppe aus unterschiedlichsten Gründen aussteigt und Ersatz gefunden werden muss. Das bauforum dresden will dieses Risiko durch Vorhalten eines Interessentenpools reduzieren. Je stadtweiter und stadtbekannter die Initiative ist, umso erfolgreicher wird sie sein. Die gegenüber der konkreten Baugemeinschaft eines einzelnen Objektes übergeordnete Initiative schafft Sicherheit durch informatorische und organisationelle Rückendeckung. Hier ist Quantität (stadtweite Bekanntheit) der Schlüssel für Qualität (Sicherheit und Kompetenz der einzelnen Baugruppen). Darüber hinaus sprechen wir mit unserer Initiative inhaltlich zahlreiche Aspekte der Nachhaltigkeit an und nutzen die Argumente zur Innenentwicklung der Stadt. Besonders in Städten mit stagnierender oder gar abnehmender Bevölkerungszahl ist die Nutzung bestehender innerstädtischer Potenziale eine vordringliche Aufgabe der Stadtentwicklung. Der Verein Lokale Agenda 21 Dresden hat unsere Initiative ausdrücklich befürwortet und unterstützt uns als einen seiner Arbeitskreise .
Arbeitspakete
- Anmietung, Einrichtung des Informations- und Beratungsbüros (Januar; 0,3 PM)
- Verfassen, Layout, Druck und Verteilung der Flyer (Januar-Februar; 0,5 PM)
- Herstellen von Projektpostern A0 und Internetbetreuung (Februar-Dezember; 0,3 PM)
- Inserate in der Lokalpresse (Februar, Juni; 0,1 PM)
- Informationsveranstaltungen (stadtregionale Ebene) Herbst/Frühjahr (April, September; 0,6 PM)
- Erweiterung der baugemeinschaftsspezifischen Objektdatei (Einbindung aller städtischen und landeseigenen Objekte sowie des Baulückenkatasters der Stadt und privater Objekte) und deren Pflege (Februar-Dezember; 0,7 PM)
- Erweiterung der Bau-Interessentendatenbank und deren Pflege (Februar-Dezember; 0,7 PM)
- Weitere Daueraufgaben, laufende Bürokosten (Februar-Dezember): Marketing/Kontaktpflege, siehe unten (1 PM), Baugemeinschafts-Anbahnungsberatung (2 PM), Vereinsberatungen/ Vorstandssitzungen/Protokolle/Buchführung (0,6 PM)
- Konkretisierung und Sicherung der Refinanzierung (Juni-Dezember; 1 PM)
- Evaluierung und Abschlussbericht BIN (November-Dezember; 1 PM)
Arbeitsstand erreichte Ergebnisse / laufende Prozesse
Seit Oktober 2005 hat das bauforum dresden eine arbeitsfähige Struktur auf derzeit ehrenamtlicher Basis entwickelt. Das bauforum dresden verfügt derzeit über keinerlei eigene Räumlichkeiten für die Daueraufgaben. Die Sächsische Aufbaubank (SAB) stellt einen Beratungsraum für die wöchentliche Sprechstunde von 17-19 Uhr zur Verfügung. Große Veranstaltungen konnten ebenfalls kostenfrei in den Räumen der SAB abgehalten werden. Das Büro der Lokalen Agenda 21 in Dresden kann zu Vereinssitzungszwecken genutzt werden.
Seit November 2006 gelang es dem Verein seine Arbeitsweise und Außenwirkung ein entscheidendes Stück zu intensivieren.
Dank der Förderung durch BIN konnte die Geschäftsführerin mit einer halben Stelle für ein Jahr angestellt werden. Dieser Schritt ermöglicht in diesem Zeitraum eine kontinuierliche Arbeit.
1. Beratung
Seit November 2005 findet 1-mal wöchentlich, in der Zeit von 16 – 18 Uhr, in den Räumen der Sächsischen Aufbaubank eine unabhängige, kostenfreie Beratung durch Architekten und Energieberater statt:
- zur Gründung von privaten Baugemeinschaften als GbR, später als WEG
- zu Kaufverträgen, Bauverträgen, Finanzierung (keine Rechtsberatung)
- nach Anlaufberatung erfolgt je nach Bedarf die Kontaktvermittlung zur Genehmigungsbehörde, Architekten, Finanzierungsberatern (SAB, Ostsächs. Sparkasse), Rechtsberatern und Notaren
- zum nachhaltigen ökologischen Bauen
Die Beratungen seit Januar 2007 konnten an Qualität gewinnen. Die Geschäftsführerin ist immer anwesend und lädt die jeweiligen Architekten oder andere Fachleute (Energieberater, Finanzierungsberater der Sächsischen Aufbaubank, Rechtsberater) dazu. Deutlich wurde, dass in Dresden Baugemeinschaftsgrundstücke in bestimmten Stadtteilen auf große Resonanz stießen, was uns dazu bewog, bevorzugt derartige Projekte zu entwickeln und vorzustellen.
Neu ist auch, dass eine Vielzahl von bereits bestehenden Gruppen den Weg zu unseren Beratungen fand. Mit einigen dieser Gruppen ergab sich eine intensive Zusammenarbeit, die sich im Wesentlichen auf Unterstützung bei der Grundstückssuche, als auch bei der Findung der geeigneten Rechtsform, incl. Vertragsgestaltung erstreckte.
Seit April reichte dieses Beratungsangebot nicht mehr aus und wurde erweitert durch 2 Abendtermine pro Woche für 2 sich formierende Baugruppen, denen ein regelmäßiger Treff erst in den Abendstunden möglich ist (siehe 4.2. Projekte).
Darüber hinaus wird der Kontakt häufig über das Telefon oder e-mail gesucht. Dem versucht die Geschäftsführung nachzukommen, bzw. Termine außerhalb der Beratungszeiten zu vereinbaren.
2. Netzwerkbildung und Kontaktvermittlung
- Im Ergebnis der Öffentlichkeitsveranstaltungen konnten Interessenten zu ersten Gruppen vernetzt werden - Interessentenbörse. Diese Gruppen werden durch das bauforum umfassend beraten und moderiert.
- Parallel zu dieser Interessentenbörse wurde eine aktuelle Projektbörse erstellt, die es den Bauwilligen erlaubt, ein für sie geeignetes Grundstück zu finden.
- Diese Grundstücksangebote konnten mit Hilfe der Stadtverwaltung Dresden und privaten Grundstückseigentümern akquiriert werden und wurden durch das bauforum auf der Basis festgelegter Kriterien hinsichtlich ihrer Eignung für Baugemeinschaften überprüft und aufbereitet (Vorentwürfe).
- Kontaktpflege mit Institutionen und Partnern, wie Architektenkammer, DREWAG, Messe, städtischen Ämtern und Abstimmung gemeinsamer Projekte
- Lobbyarbeit bei allen Fraktionen des Stadtrates, mit dem Ziel der Unterstützung von Baugemeinschaften
- die Unterstützung aller Aktivitäten geeigneter Akteure zur Förderung des preiswerten Bauens zum Eigenbedarf
- die Attraktivierung von Brachengrunstücken und aus der Nutzung gefallenen Bestandsobjekten
- Förderung dichter, energiesparender, ökologischer Bauweise
- Bildung von Baugemeinschaften
- Fördern generationsübergreifender Bauformen.
Der Kontakt zum Stadtplanungsamt wurde ausgebaut. So gelang es, für einige städtische Grundstücke Optionen zu erhalten. Eine Beauftragung von Mitgliedern des bauforum zur intensiven Projektentwicklung eines Quartiers im Sanierungsgebiet Friedrichstadt, welches bereits ein Baugemeinschaftsprojekt des bauforum ist, wurde durch das Stadtplanungsamt für vorerst 6 Monate, ab September 2007, vorgenommen. Diese Beauftragung ermöglicht gleichzeitig eine kostenfreie Mitnutzung des dafür angemieteten Stadtteilbüros für die Vereinsarbeit, womit eines der Hauptprobleme des Vereins zumindest für 6 Monate gelöst wäre.
Das bauforum war aktiver Teilnehmer des Workshops "Demographischer Wandel in Dresden" (Veranstaltung des Stadtplanungsamtes) und der Ausstellung "Innerstädtisches Wohnen" des Stadtplanungsamtes. Beim Symposium zum neuen Innenstadtleitbild, welche das Stadtplanungsamt veranstaltete, gelang es uns an mehreren Stellen das Thema Baugemeinschaft als wichtigen Bestandteil der Innenstadtentwicklung herauszuarbeiten.
Mit weiteren Kooperationspartnern wurde eine intensivere Zusammenarbeit vereinbart, welche in den folgenden Wochen konkret gefasst wird. Die Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsforum Dresden wird geprüft, erste Gespräche fanden statt.
In Zusammenarbeit mit einem seit 10 Jahren bewohnten Wohnprojekt in der Äußeren Neustadt wird seit November 2006 die 1.Dresdner Wohnprojektetagung vorbereitet. Hierfür wurden durch uns Sponsoren gewonnen. Am 12.5.2007 fand diese Tagung mit ca. 130 Teilnehmern statt. Die Resonanz zeigte das große Interesse am gemeinsamen Wohnen. Speziell das Wohnen in einem Projekt, ohne Eigentümer sein zu müssen, wurde angefragt. Hier leistete der Vortrag von Joachim Reinig, Baugemeinschafts-Architekt aus Hamburg seinen Beitrag, indem er auf das in Hamburg praktizierte Modell der Genossenschaften unter dem dafür geschaffenen Genossenschafts-Dachverband für Kleingenossenschaften oder aber als relativ autark agierende Hausgemeinschaft mit Bewirtschaftungsvertrag bei einer existierenden großen Genossenschaft. Diesem bisher nicht geäußerten Bedürfnis wollen wir nachgehen und den Kontakt mit „Altgenossenschaften“ suchen, um einen Weg hierfür vorschlagen zu können.
Am 29.9.07 findet eine weiterführende Veranstaltung statt, zu der diejenigen eingeladen werden, die ihr Interesse an einer Fortführung der begonnenen Diskussion und an Vernetzung untereinander äußerten.
Die Umsetzung eines weiteren Ergebnisses der Tagung: die Wiederaufnahme der Arbeitsgruppe "Gemeinsames Wohnen", eines Zusammenschlusses von Initiativen und städtischen Ämtern zur Förderung von Wohnprojekten, welche im Ergebnis der Veränderungen 1989 entstanden war, scheitert an der Weigerung des Stadtplanungsamtes mitzuarbeiten.
Mehrfach wurden unsere Kenntnisse über die Dresdner Situation und unsere Erfahrungen an Studenten und Mitarbeiter der TU Dresden weitergegeben. Auch dem Forschungsinstitut empirica standen wir für eine interview zur Verfügung.
Auch wir nutzen für unsere Arbeit die Erkenntnisse anderer, auf diesem Gebiet tätiger: wie zum Beispiel der Selbstnutzer Leipzig, sowie Planer und Entwickler aus Berlin und Hamburg.
3. Marketing
- Durchführung von 3 öffentlichen Informationsveranstaltungen
- Bustour zu potentiellen Grundstücken für Baugemeinschaften im Rahmen des Architektursommer 2006
- Informationsweitergabe über die Presse
- Teilnahme am Vortragsprogramm der Messe haus2006
- Teilnahme an der Kampagne des Bundesministeriums für Verbraucherschutz zum Nachhaltigen Konsum "Echt Gerecht"
- Erstellung der Homepage www.bauforum-dresden.de, in der neben allgemeinen Informationen zum Thema Einsicht in die aktuellen Projekte geboten wird. Ein "Pinnbrett" für Mitstreitersuchende innerhalb der Homepage wurde installiert. Das Pinnbrett wurde inzwischen rege in Ansperuch genommen und Interessenten für 3 Projekte konnten vermittelt werden.
In unserer Pressearbeit ist uns ein Durchbruch gelungen: Es wurde uns ermöglicht in den beiden großen Tageszeitungen der Stadt unsere Beratungstermine mit den jeweiligen Themen zu veröffentlichen, was uns teilweise hohe Beteiligung verschaffte. Die Förderung durch BIN fand in den Dresdner Neuesten Nachrichten Erwähnung, im populären Stadtmagazin SAX erscheint dazu im April ein Artikel.
Im März konnten wir in den Räumen der DREWAG (Energieversorger der Stadt) eine große Informationsveranstaltung durchführen, die uns neue Kontakte zu Baugemeinschaftsinteressenten verschaffte und in der Presse Erwähnung fand.
Eine Bustour zu den Baugemeinschaftsstandorten ist für Frühjahr 2007 in Vorbereitung. Am 24.5.07 findet im Rahmen des "Tages der Architektur" unsere Bustour zu 4 realisierten Baugemeinschaften und Wohnprojekten statt.
Die 1. Dresdner Wohnprojektetagung am 12.5.2007 im Festsaal des Blockhauses, die in Zusammenarbeit mit dem Wohnprojekt "Amselhof" vorbereitet wird, führt hoffentlich zur intensiven Verbreitung der Idee der Baugemeinschaft in Dresden. Ergebnis siehe oben.
4. Aktuelle Projekte
Derzeit werden neun Projektstandorte angeboten. Diese wurden auf ihre Eignung hinsichtlich der Entwicklung von Baugemeinschaften geprüft (fester Kostenrahmen, Zeitoption gesichert) und aufbereitet. Die Angebote reichen von der Altbausanierung über Lückenschließungen bis hin zur Vitalisierung von Brachflächen in der Stadt. Informationen zu den einzelnen Grundstücken werden neben den Informationsveranstaltungen und Beratungen über die Homepage www.bauforum-dresden.de, Link Projekte, vermittelt, bzw. zur Bustour besichtigt. Ständig sind wir auf der Suche nach weiteren geeigneten Grundstücken.
4.1. Neue Projekte bis März 2007
10 neue Grundstücke privater und öffentlicher Eigentümer konnten für Baugemeinschaften reserviert werden. Dazu gehören 2 Grundstücke im bevorzugten Wohnstadtteil Striesen, eines im Szeneviertel Äußere Neustadt (Sanierungsgebiet). Weitere befinden sich in den Stadtteilen Löbtau (Sanierungsgebiet), Plauen (Sanierungsgebiet), Kleinzschachwitz (Brache zischen Neubaublöcken), Weißer Adler, Laubegast. Diese Grundstücke ermöglichen unterschiedliche Eigentumsformen (GbR, WEG, Realeigentum) in unterschiedlichen Bauformen (Geschoßwohnungsbau, Altbausanierung, Stadthäuser, Reihenhäuser, EFH, Doppelhäuser) durch Baugemeinschaften zu realisieren. Eine Vielzahl der Projekte ist für Mehrgenerationenwohnen geeignet, jedoch ist es aus Kapazitätsgründen bisher nicht möglich gewesen, einen Kontakt zu Vertretern der älteren Generation herzustellen.
Die Projekte sind in Entwurf (teils mehrere Varianten unterschiedlicher Planer) und Grobkostenschätzung durch die Architekten des Vereins vorbereitet worden und in der Homepage einsehbar. Eines der Grundstücke konnten wir von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben nur für 3 Monate bewerben, bis die BIMA selbst in den Vertrieb einstieg, so dass das Objekt durch uns nicht weiter beworben wird.
Eine Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit der BIMA war für uns, dass es für Baugemeinschaften nicht sinnvoll ist, sich unter Zeitdruck konstituieren zu müssen. Daher werden wir nur noch Projekte entwickeln, für die mindestens 6 Monate zur Verfügung stehen.
Eine Baugemeinschaft im Dorfkern von Altlöbtau (zentrale innerstädtische Lage) , initiiert durch einen Architekten, der Mitglied des bauforum ist und Beraten durch bauforum, hat das Grundstück erworben und wird in diesem Jahr bauen. Eine zweite Gruppe in Striesen (Geschoßwohnungsbau für 5 Parteien) steht kurz vor Einreichung des Kaufangebotes.
Derzeit sind wir dabei weitere Projekte in Löbtau, Pieschen und dem Hechtviertel (alles Sanierungsgebiete) zu akquirieren.
In Zusammenarbeit mir Sächsischer Aufbaubank und Ostsächsischer Stadtsparkasse Dresden gelang es, selbständig Finanzierungsmodelle der beiden Banken schnell errechnen zu können. Dies ist wichtig, um den Interessenten die jeweilige Endbelastung pro Monat benennen zu können.
Der Bekanntheitsgrad des bauforum hat sich durch die attraktiven neuen Projekte in Dresden sprunghaft erhöht. Dies zeigt nicht zuletzt der Zuwachs der Interessentendatei an (derzeit 65, wobei einzelne Adressen einen weiteren internen Verteiler haben).
4.2. Neue Projekte bis Juni 2007
- Die von uns betreute Bauherrengemeinschaft Behrischstraße musste einen Rückschlag einstecken: Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA), Sitz Dresden verkaufte das Striesener Grundstück nach dem gesetzten Termin der Angebotsabgabe an ein Immobilienunternehmen, obwohl das Interesse dieses Grundstück durch eine Bauherrengemeinschaft zu bebauen auch von Seiten des Wohnbauflächenmanagements im Stadtplanungsamt Unterstützung bei der BIMA fand. Derzeit sucht die Gruppe mit unserer Hilfe ein anderes geeignetes Grundstück in diesem Stadtteil.
Fazit für uns ist, dass eine Zusammenarbeit mit der BIMA für Baugemeinschaften ohne das Einräumen einer Zeitoption nicht möglich ist. Leider geht die öffentliche Hand in diesem Punkt nicht durch ein positives Beispiel für private Eigentümer voran und ignoriert damit die Ziele der Stadtentwicklung in Dresden. - Auch ein städtisches Grundstück in Dresden Plauen wurde, obwohl unser Interesse an einer Option angezeigt wurde und dafür auch schon Kostenschätzung durch uns vorgelegt und Interessenten vorhanden waren, kurzerhand an einen Investor verkauft. Wir hoffen, dass das Ergebnis des Stadtratsbeschlußes vom 10.5.07 nun auch in die Arbeit des Liegenschaftsamtes einfließt.
- Eine außerordentliche Dynamik hat die Baugemeinschaft "Böhmische Straße 33/35" in der Äußeren Neustadt mit 14 Wohneinheiten gewonnen. Ziel ist es, innerhalb von 3 Monaten die Baugemeinschaft zu bilden, eine Vorplanung mit Kostenschätzung zu erarbeiten, die Bedingungen für den Kauf mit dem Eigentümer auszuhandeln, die Finanzierung zu arrangieren um zum Abschluß das Grundstück kaufen und die Architekten bauftragen zu können. Das bauforum ist hier als Entwickler des Projektes tätig, in Zusammenarbeit mit dem Architekten, der Mitglied des bauforum und selbst Gesellschafter der Planungs-GbR ist. Neben den wöchentlichen abendlichen Gruppenterminen wurde ein Workshop durchgeführt, sowie externe Beratungen, beispielsweise durch einen Notar.
- Die Baugemeinschaft "Am Weißen Adler" ist unter unserer Führung mit der Gestaltung des Planungs-GBR- Vertrages befasst und sucht weitere Interessenten (ca. 14 Einheiten in Doppel, Reihen oder Einzelhäusern).
- Eine Baugruppe außerhalb des bauforum betreuen wir gelegentlich, wenn von dieser ein Bedarf signalisiert wird.
- 3 neue Grundstücksstandorte privater Eigentümer, in Dresden Löbtau, Pieschen und im Sanierungsgebiet Hechtviertel, die uns eine Option über 9 Monate einräumen würden scheinen uns geeignet und werden derzeit vorbereitet. Für ein städtisches Grundstück in DD-Löbtau wurde Antrag auf Option gestellt. Mit weiteren Eigentümern privater Grundstücke befinden wir uns im Gespräch.
- Weiterhin im Angebot für Baugemeinschaften sind: 1 Grundstück in Striesen, Kleinzschachwitz (Brache zischen Neubaublöcken) und in Laubegast.
- Der Wunsch Projekte mit Mehrgenerationenwohnen zu realisieren erlitt eine Einschränkung, da das Sächsische Innenministerium nur Projekte im Altbestand fördert. Bezahlbare Sanierungsobjekte in attraktiven Lagen sind jedoch nur schwer zu finden.
Die Interessentendatei ist auf 95 angewachsen, wobei einzelne Adressen einen weiteren internen Verteiler haben.
4.3 Aktueller Projektstand September 2007
- Die von uns betreute Bauherrengemeinschaft Behrischstraße, wurde mit unserer Hilfe zwar fündig bei der Suche nach einem anderen Grundstück im Stadtteil Striesen, jedoch handelt es sich erneut um ein Grundstück, welches im Besitz der BIMA ist. Ausgang ungewiss!
- Die Baugemeinschaft "Böhmische Straße 33/35" in der Äußeren Neustadt konnte durch intensives Engagement tatsächlich innerhalb von 3 Monaten die Baugemeinschaft bilden, eine Vorplanung mit Kostenschätzung erarbeiten, die Finanzierung mit der Sächsischen Aufbaubank binden um zum Stichtag 30.7.07 das Grundstück kaufen. Die hierfür notwendigen Genehmigungen der Stadt konnten durch gutes Zusammenarbeiten zwischen bauforum, Architekturbüro und Mitarbeiten der Stadterneuerung innerhalb kürzester Zeit beigebracht werden. Die Aufgabe des bauforum, als Entwickler des Projektes, ist damit abgeschlossen. Auf Anfrage steht das bauforum selbstverständlich noch zur Verfügung.
- 2 Interessenten schlossen als Baugemeinschaft "Am Weißen Adler" einen Planungs-GBR- Vertrag ab und wollen als nächsten Schritt durch zielgerichtetes Marketing weitere Mitstreiter suchen.
- Die durch uns gelegentlich beratene Baugruppe "Baikalplan", welche Interesse an Kauf und Sanierung des Kontorgebäudes der ehemaligen Bramsch-Fabrik in Dresden Friedrichstadt hat, konnte durch unsere Unterstützung auch die Mitarbeiter der Stadterneuerung des Stadtplanungsamtes von Ihrem gemeinschaftlichen Wohnprojekt überzeugen, so dass die Möglichkeit Fördermittel zu erhalten signalisiert wurde. Derzeit laufen die Verkaufverhandlungen mit Grundstückeigentümerin, der TLG.
- Einer Bauherrengemeinschaft, die einen weiteren Mitstreiter für die Sanierung eines Mehrfamilienhauses in der Radeberger Vorstadt suchte, konnte durch eine öffentliche Beratungsveranstaltung des bauforum geholfen werden.
- Anfang August liefen die Informationstermine zum Neubauprojekt Seitenstraße, im Hechtviertel an, bei denen den Interessenten 3 unterschiedliche Konzepte verschiedener Architekten vorgestellt werden konnten. Nun gilt es mit den Interessenten eine Baugruppe zu bilden.
5. Vereinsstruktur
Durch die ersten laufenden Projekte wurde deutlich, daß die Herangehens-und Arbeitsweisen der einzelnen Planer sehr unterschiedlich sind. Aus diesem Grunde begannen wir mit der Erstellung eines "Codex" für Planer, die die Vorgehensweise und das Verhalten der Kollegen untereinander im Rahmen des bauforum regelt. Bestandteil sind auch Formen der Eigenfinanzierung des Vereins. Die Arbeit an diesem Regelwerk, daß durch alle akzeptiert werden muß, dauert noch an.
Im März des Jahres gelang es uns weitere Planer als aktive Mitglieder hinzuzugewinnen, sowie mit einem Rechtsanwalt und einem Notar qualifizierte Rechtsberatung durchführen zu können.
Das Erringen des Status der Gemeinnützigkeit wird gegenwärtig durch ein Mitglied des Vereins geprüft. In diesem Zusammenhang wird eine Beitragssatzung erarbeitet, die eine teilweise Finanzierung des Vereins "nach BIN" ermöglichen soll, durch Einbeziehung der zu begleitenden Baugemeinschaften.
Bauträger:
Eine gemeinsame Haltung zum Thema Zusammenarbeit mit Bauträgern wurde durch den Vorstand erarbeitet und kann nun einheitlich angewandt werden.
Marion Kempe, Clemens Deilmann
- Politik / Öffentliche Hand
- Grundbesitzer / Hausverwaltung
- Sonstige
Erläuterungen:
Sonstige:potentielle Bauherren für Innenstadt: Familien, Singles, ältere Menschen
nein
- Bürger initiieren Nachhaltigkeit
- Sponsoring und Spenden
- Sonstige
Erläuterungen:
Sonstige: Mitgliedsbeiträge, kostenfreie Raumnutzungen
Projektträger und Projektbeteiligte
Projektträger
bauforum dresden e.V.
Laufend seit: 2005
Erläuterungen:
Das Ende des Projektes bauforum dresden e.v. – Baugemeinschaften in Dresden ist nicht absehbar.
Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation
- Homepage
www.bauforum-dresden.de - Flyer des Vereins
- Zeitungsartikel: SIZ, Sächsische Immobilienzeitung, Ausgabe Februar 2006 und SZ, Sächsische Zeitung, 21.10.2005
- Flyer Wohnprojekt Seitenstraße (PDF, 405 kB)
- bauforum Dresden, Projektbeschreibung Seitenstraße (PDF, 227 kB)
Projektebene / Trägerorganisation
Geschäftsführerin und 2. Vorsitzende des VereinsFrau Marion Kempe
bauforum dresden e.V.
Sebnitzer Straße 28
01099 Dresden
Telefon: +49 (0)351 / 2629280 / +49 (0)351 / 8046582
Telefax: +49 (0)351 / 26 29 28 1
E-mail: info@bauforum-dresden.de
WWW: www.bauforum-dresden.de
04.09.2007
