Die deutsche Bundesregierung setzt mit der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie wegweisende Rahmenbedingungen. Zur Entwicklung einer umweltverträglichen und ressourcenschonenden Zukunft ist jedoch die Aktivität aller gesellschaftlichen Kräfte gefordert. Jeder Einzelne kann dabei einen wertvollen Beitrag zur Nachhaltigkeitsentwicklung leisten.

Was ist Nachhaltigkeit?

Die Brundtland-Kommission konstatierte den Begriff der Nachhaltigkeit bereits im Jahr 1987 als Erfordernis „den Bedürfnissen der heutigen Generation zu entsprechen, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen“.

Der deutsche Nachhaltigkeitsrat beantwortet die Nachhaltigkeitsfrage wie folgt: „Nachhaltige Entwicklung heißt, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen. Zukunftsfähig wirtschaften bedeutet also: Wir müssen unseren Kindern und Enkelkindern ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge hinterlassen. Das eine ist ohne das andere nicht zu haben“.

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel bezieht sich ebenfalls auf die drei Säulen der Nachhaltigkeit und erläutert: „Der Gedanke der Nachhaltigkeit verbindet wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit ökologischer Verantwortung und sozialer Gerechtigkeit.“